Nicht ein Einsatz, aber 18 Übungen

on Montag, 06 Februar 2012.

Feuerwehrabteilung Ötlingen zieht Bilanz: Die 21 Aktiven mussten 2011 zu keinem einzigen Ernstfall ausrücke

WEIL AM RHEIN-ÖTLINGEN. Keinen einzigen Einsatz hatte die Feuerwehr Abteilung Ötlingen im vergangenen Jahr zu verzeichnen. "Von Einsätzen und Unfällen sind wir verschont geblieben" freute sich Abteilungskommandant Uwe Sachs, "dafür ist die Kameradschaft weiterhin hervorragend" .

Dass diese in der Abteilung vorbildlich und beeindruckend ist, bewies Schriftführer Andreas Jänsch mit seinem Jahresrückblick: Ausflug, Kegeln, Hochzeitsparty, Güggelifest, Herbsthock, Fasnachtsfeuer, Fondueabend, Familienabend, Grillfest und viele weitere Anlässe standen auf dem Programm.

In der Generalversammlung blickte Uwe Sachs im überfüllten Nebenzimmer des Gasthauses Dreiländerblick auf ein reines Übungsjahr mit 67 Terminen in 1060 Stunden zurück. Dabei wurden achtzehn Übungen mit 668 Stunden abgehalten, die übrige Zeit teilte sich in Lehrgänge, Sitzungen und Versammlungen auf. Eine Herausforderung war die realitätsnahe Übung im alten Betriebshof in Altweil. Die einstigen Bedenken gegen eine große Stadtabteilung haben sich seither beim Abteilungskommandanten ins Gegenteil umgekehrt: Die Ötlinger Abteilung profitiere ebenfalls bei der Ausbildung und Schulung, sagte er.

Die Teilnahme an den Übungen lag bei rund 80 Prozent, ein guter Schnitt, so Sachs. Christoph Schäuble besuchte erfolgreich den zweiwöchigen Gruppenführerlehrgang und Michael Koger nahm am 28-stündigen Grundlehrgang für die neu gegründete Absturzsicherungsgruppe teil. Für dieses Jahr steht die Ötlinger Wehr einer neuen Herausforderung gegenüber — sie übernimmt die Dekontaminierung, das heißt das Entfernen von gefährlichen Verunreinigungen (Kontaminationen), sei es bei Personen oder bei Objekten, teilte Sachs mit.

Kassenwart Patrick Diegel informierte sehr detailliert über sämtliche Einnahmen und Ausgaben. "Es machte Spaß die vorbildliche Kassenführung zu prüfen" bescheinigten ihm die beiden Revisoren Hansdieter Reiff und Rainer Lehmann.

Klaus Gempp dankte der Abteilung für ihren Einsatz, wobei die Übungen die Grundlage für einen eventuellen Notfall bildeten. Für weiteres Engagement im Ausbildungsteam oder bei der Jugendfeuerwehr stehe jedem die Türe offen, ermutigte Gempp die Kameraden.

An Stelle von Ortsvorsteherin Helene Brombacher, die am Samstag ihren 65. Geburtstag feierte, überbrachte Ortschaftsrat und Feuerwehrmann Günther Kessler die Grüße der Gemeinde. Dabei erinnerte er an den gelungenen Wiederaufbau der Ötlinger Feuerwehr durch Friedrich Koger und Werner Linder.

Fritz Güthlin, Sprecher der Altersmannschaft, würdigte die Leistungen der Aktiven, lobte den perfekten Verlauf der Generalversammlung und versicherte, dass die Altersmannschaft weiterhin ihren Beitrag für die Kameradschaft leiste. Ehrenkommandant Friedich Koger brachte es auf den Punkt: "Macht weiter so."

Für das laufende Jahr meldete Uwe Sachs nur einen, nicht ganz ernst gemeinten Wunsch an: ein neues Feuerwehrauto, und zwar so eines, wie er es in seinem Urlaub in den USA gesehen hat: einen Feuerwehr-Megaliner mit Drehleiter.



Mitglieder: 21 Aktive, davon zwei Frauen; Jugendfeuerwehr drei und Altersmannschaft sechzehn Mitglieder

Wahlen: Benjamin Währer wurde für den turnusgemäß ausscheidenden Hans-Dieter Reiff als Kassenprüfer bestimmt.

Die Abteilung von einer starken Einheit geformt

on Montag, 30 Januar 2012.

Vielfältiger Dank an ehemaligen Kommandanten Reinhold Utke


WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Für seinen zehnjährigen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Haltinger Feuerwehr bekam der sich nicht mehr zur Wahl stellende Reinhold Utke von allen Seiten nur Lob und Anerkennung. Seitens der Gesamtwehr Weil wird die Ehrung allerdings erst bei der Hauptversammlung am 30. März stattfinden. Der Stadtbrandmeister dankte dem scheidenden Abteilungskommandanten für die hervorragende Zusammenarbeit und dessen zehnjährige Erfolgsgeschichte.

Ortsvorsteher Michael Gleßner schloss sich den Dankesworten an. Utke habe während dieser Zeit Enormes geleistet und die Freiwilliger Feuerwehr Haltinger wieder zu einer Einheit zusammengeschweißt. Er könne nun die gut aufgestellte Abteilung beruhigt in neue Hände geben. Für den jahrelangen, ehrenamtlichen Dienst am Nächsten gebühre ihm höchstes Lob.

Der neu gewählte Abteilungskommandant Jürgen Engler hielt in seiner Laudatio fest, was Utke alles geleistet habe. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 1971, als Reinhold Utke in den damaligen Löschzug 3 in Friedlingen eingetreten ist. Im Jahr 2002, bei der ersten Wahl zum Abteilungskommandanten herrschte bei der Haltinger Wehr eine Stimmung mit vielen Gegensätzen und Ungereimtheiten, die er aber alle ganz diplomatisch lösen konnte. In dieser Zeit war die Standortfrage ans Ohr oder nicht, ein Hauptthema. "Alles wird gut" blickte Utke schon damals nach vorne.

Auch das Jubiläum zum 150. Bestehen war ein Höhepunkt in der Haltinger Geschichte, die er mit Herzblut meisterte. Zuvor wurden der Mannschaftsraum und die Außenfassade renoviert. Die Fahrzeughalle wurde umgebaut, die Abgasabsauganlage ist jetzt schon selbstverständlich und die Idee von Guido Hoferer, die Altweiler Spinde zu erben, wurde erfolgreich umgesetzt.

Die Partnerschaft mit den Trebbiner Feuerwehrkameraden lag ihm besonders am Herzen und wird weiter gepflegt. Es wurde aber nicht nur hart gearbeitet, sondern auch zünftig gefeiert, betonte Engler und überreichte dem scheidenden Kommandanten, der stets von seiner Frau Gisela unterstützt wurde, ein Präsent.

Jürgen Engler an der Spitze

on Montag, 30 Januar 2012.

Haltinger Feuerwehrabteilung hat einen neuen Kommandanten gewählt


WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Die freiwillige Feuerwehr hat einen neuen Abteilungskommandanten: Jürgen Engler. Bei der Hauptversammlung votierten 26 (mit einer Enthaltung) der anwesenden Kameraden in geheimer Wahl für Engler, der somit die Nachfolge von Reinhold Utke antritt, der sich nach zehnjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Zum Stellvertreter wurde Lukas Eggs gewählt.

Im vollbesetzten Aufenthaltsraum freute sich Reinhold Utke neben Ortsvorsteher Michael Gleßner, Stadtbrandmeister Klaus Gempp, dessen Stellvertreter Hubert Strohmeier, Notfallseelsorger Herbert Rochlitz, aus Trebbin den stellvertretenden Ortswehrführer Ralf Müller, vom DRK Stefan und Britta Ohm sowie zahlreichen Ortschaftsräte und fast die gesamte Aktivmannschaft der Feuerwehr Haltingen begrüßen zu dürfen.

Reinhold Utke blickte in seinem Bericht auf die Höhepunkte seiner beiden Wahlperioden zurück. Die Einsätze haben sich während seiner Amtszeit auch wegen der Brandschutzmeldeanlagen vervierfacht. Besonders wichtig sei ihm gewesen, von allen Einsätzen unfallfrei zurückzukommen, deshalb wurde stets an der Unfallverhütungsvorsorge gefeilt. Zahlreiche Übungen sowie Aus- und Fortbildungen prägten das Bild einer guten Feuerwehr. Vor allem die Einsatzbereitschaft des neuen Löschfahrzeugs KatS musste sichergestellt werden.

Der sehr gute Ausbildungsstand seiner Abteilung sei nach Aussagen aller Redner auch ein großes Verdienst von Reinhold Utke. Im vergangenen Jahr hatte er mit Übungen, Sitzungen, Einsätzen, Firmenbegehungen und sonstigen Anlässen insgesamt 187 Termine, etwa 3,5 pro Woche. Utke bedankte sich abschließend bei allen für die gute Zusammenarbeit und das große Vertrauen und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg und Glück.

Ortsvorsteher Michael Gleßner zollte der Haltinger Feuerwehrabteilung viel Lob — die Zusammenarbeit mit dem DRK stellte er besonders hervor — und dankte mit "Löschwasser" .

Einen Appell richtete der Ortsvorsteher an die Betriebe, sie sollten für mehr Übungen zur Verfügung stehen, dann würden eventuelle Mängel bereits im Vorfeld entdeckt und nicht erst wenn es brennt.

Auch Stadtbrandmeister Klaus Gempp würdigte die gute Leistung der Feuerwehrkameraden und hatte als Wahlleiter keine Mühe.

Wehr ist gut aufgestellt

on Montag, 30 Januar 2012.

44 Einsätze beschäftigten die 29 Feuerwehrmänner


WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Für die Freiwillige Feuerwehr Haltingen gab es im vergangenen Jahr ebenso so viel Einsätze wie ein Jahr zuvor. Schriftführer Ralf Nödinger informierte detailliert über die 44 Einsätze. Von größeren Bränden ist die Wehr verschont geblieben. Die technischen Hilfeleistungen stellten mit 22 die Hälfte aller Einsätze dar. Die Bandbreite reichte hier von Türöffnungen über Beseitigung von Ölspuren bis um Brom-Unfall am Kant Gymnasium. Fünf kleinere Brandeinsätze wie Mülleimerbrand oder einen brennenden Fernseher wurden rasch erledigt. Sorgen machen nach wie vor die Brandmeldeanlagen, siebzehn Mal musste die Feuerwehr unnötig ausrücken, informierte Nödinger. Diese Problematik ist für die Firmen wie für die Floriansjünger gleichermaßen ärgerlich.

29 Feuerwehrleute sind derzeit in der Haltinger Feuerwehr aktiv. Drei Neuzugänge aber auch zwei Abgänge sind zu verzeichnen. Um die Einsatzbereitschaft weiterhin zu gewährleisten beziehungsweise zu erhöhen, wurden siebzehn Übungen (Theorie-, Geräte- und praktische Übungen) durchgeführt. Peter Hoferer hat neben der Grundausbildung auch den Atemschutzgeräteträgerlehrgang bestanden. Max Hagin hat die Ausbildung zum Truppführer gemeistert. Das Fahrertraining mit dem neuen Löschfahrzeug KatS haben Mario Brutsche und Markus Probst absolviert. Das Goldene Leistungsabzeichen erwarb Lukas Eggs und Jürgen Engler tagte beim Forum zum vorbeugenden Brandschutz.

Wie harmonisch die Kameradschaft derzeit bei der Feuerwehr ist, beweist auch, dass mehr als die Hälfte der Aktiven, fünfzehn Kameraden, mit einem Weinglas für ihr großes Engagement bei den Übungen belohnt wurden. Um diese wichtige Institution aufrechtzuerhalten, freut sich die Freiwillige Feuerwehr stets über Zuwachs. Wer Spaß habe an Kameradschaft und auch im Umgang mit technischem Gerät etwas lernen wolle, sei eingeladen.

Wehr erhält ein Einsatzboot

on Sonntag, 29 Januar 2012.

Wehr erhält ein Einsatzboot

Die Feuerwehrabteilung Märkt ist künftig für Rettungseinsätze am und auf dem Rhein zuständig

WEIL AM RHEIN-MÄRKT (sc). An der Jahresversammlung der Feuerwehrabteilung Märkt präsentierte Abteilungskommandant Uli Weber eine beeindruckende Bilanz. Weber wurde einstimmig für weitere fünf Jahre gewählt.

Insgesamt hat die Wehr 86 Einsätze und Termine absolviert, was bedeutet, dass 1215 ehrenamtliche Stunden geleistet wurden. Die Übungsbeteiligung an den 16 Übungen betrug 80 Prozent, was ein beachtliches Ergebnis sei, sagte Weber, der sich bei seiner "super Mannschaft" bedankte. Hinzu kommen weitere neun Übungen bei der Messgruppe des Sondereinsatzzuges. Auch die Atemschutzstrecke in Schopfheim und das Brandhaus im schweizerischen Eiken besuchten einige Wehrleute. Außerdem tauchten im Jahresbericht technische Hilfeleistungen, Einsätze mit Personenrettung oder eine Personenbergung am Rhein auf. Hinzu kamen das Fasnachtsfeuer, das Aufstellen des 1. Maibaums, das Fischerfest und viele gesellige Anlässe, wie der Hock am Gerätehaus oder das Bewirten der Feuerwehr-Senioren.

Erfreulich, so Weber, sei die Entwicklung beim Feuerwehrnachwuchs. Erfolgreich war auch der Brandschutz-Informationsabend mit Stefan Kirn. Mit diesem Angebot sei man bei der Bevölkerung auf großes Interesse gestoßen, sagte Weber.

Im Jahr 2012 ist ein Besuch bei der Rega in Basel geplant und, es wird einen zweitägigen Ausflug für die Feuerwehrkameraden und ihre Partner geben. Kassierer Daniel Maier stellte die Kasse vor, für die Kassenprüfer Martin Hildebrand die Entlastung beantragte. "Die personelle Entwicklung in Märkt ist positiv" , sagte Stadtbrandmeister Klaus Gempp, hier sei die Wehr "auf dem richtigen Weg" . Neu sei, dass künftig die Rheinrettung durch die Abteilung Märkt übernommen werde. Aus diesem Grund käme ein Schnelleinsatzboot nach Märkt. Eine weitere Neuerung kündigte der Stadtbrandmeister mit der Beschaffung von neuen Helmen an. Die alten Helme seien in die Jahre gekommen und müssten in der nächsten Zeit ausgetauscht werden.

Grußworte und "ein Dankeschön für das gute Miteinander" gab es von Uwe Jackermeier für den Musikverein Märkt. Im Namen der Bürger und des Ortschaftsrats dankte Ortsvorsteher Rung für den ehrenamtlichen Dienst an der Allgemeinheit.

Wahlen: Abteilungskommandant Uli Weber für weitere fünf Jahre einstimmig; stellvertretender Abteilungskommandant Thomas Pradler; Kassierer Daniel Maier; Mannschaftsvertreter Rolf Rung; Kassenprüfer Thomas Pradler und Roman Lackas.

Feuerwehrleute gesucht

on Donnerstag, 12 Januar 2012.

Feuerwehrleute gesucht

WEIL AM RHEIN. Die Abteilung Stadt der Freiwilligen Feuerwehr hat seit dem Umzug in die neue Feuerwache vor einem Jahr etwa zehn Prozent ihrer Mannschaftsstärke verloren. Mit gut 80 Frauen und Männern sind die beiden Löschzüge zwar noch ausreichend besetzt. Doch Abteilungskommandant Hubert Strohmeier will rechtzeitig reagieren und lanciert deshalb nun eine gezielte Werbekampagne. 

Nach Strohmeiers Angaben sind vor allem zwei Gründe für die aktuelle Entwicklung ausschlaggebend: Zum einen verliert die Mannschaft altersbedingt Mitglieder, zum anderen, weil immer wieder Feuerwehrleute sich beruflich oder familiär verändern und aus der Stadt wegziehen. Weitere Verluste sind daher absehbar: In den nächsten zwei Jahren werden alleine altersbedingt etwa fünf weitere Feuerwehrleute aus den Reihen der Aktiven ausscheiden. Umzüge lassen sich dagegen gar nicht absehen. Hinzu kommt, dass die Jugendwehr derzeit auch nicht optimal besetzt ist und den Nachwuchs in der erforderlichen Zahl nicht liefern kann. Strohmeier: "Wenn die mit 17 in die Aktivwehr wechseln könnten, sind oft andere Sachen wichtiger und wir haben das Nachsehen." 

Sinkt die Zahl der Aktiven aber unter 60 (oder 30 pro Zug), wird es kritisch für Hubert Strohmeier. Dann wäre er gezwungen, beide Züge zu einem zusammenzulegen, was für die Feuerwehrleute Nachteile bedeuten würde. Derzeit wechseln sich beide Züge wochenweise bei den Einsätzen ab. Jeder Aktive muss also immer nur jede zweite Woche bereitstehen und bei Alarm ausrücken — und das wissen nicht nur die Feuerwehrleute, sondern auch deren Arbeitgeber zu schätzen. Gäbe es dagegen nur noch einen Zug, wären alle Feuerwehrleute tagtäglich gefordert. 

Damit es bei der derzeit geübten Praxis mit zwei Löschzügen bleiben kann, will Strohmeier nun die Werbetrommel rühren und frühzeitig die aktuelle Entwicklung stoppen, besser noch umkehren. "50 Frauen und Männer pro Zug wären mein Ziel" , sagt er und legt damit die Messlatte absichtlich hoch an.

Wie kann man aber Bürger für den Dienst bei der Feuerwehr gewinnen? Strohmeier und seine Kollegen setzen vor allem auf Information über die Arbeit der Wehr. Sie wollen deshalb die Öffentlichkeitsarbeit in den nächsten Wochen verstärken, sei es mit Mitteilungen in der Presse, sei es mit Prospekten.

Aber auch den direkten persönlichen Kontakt zu den Bürgern sucht Strohmeier, der seit dem Umzug der ehemals vier eigenständigen Abteilungen in die neue Feuerwache etwas gelitten habe. Das neue Domizil sei zwar hervorragend ausgestattet, aber die Feuerwehrleute sind nicht mehr "mitten drin in der Stadt" wie ehedem. Zwar werde der Tag der offenen Tür künftig jedes Jahr stattfinden (das nächste Mal am 8. Juli), doch als Ersatz für die Kontaktpflege bei den früheren Festen und Hocks der Abteilungen reiche das nicht aus. Deshalb will Strohmeier die Feuerwehr künftig auch bei unterschiedlichen Anlässen in der Stadt offensiv präsentieren. Wobei eines klar ist: Die Mitgliederwerbung soll allen Abteilungen der Weiler Feuerwehr zugutekommen. Melden können sich also auch Interessenten aus Märkt, Ötlingen oder Haltingen. 

Kontakt per E-Mail: info@feuerwehr-
weilamrhein.de

Jeses Vierte Mal ein Fehlalarm

on Mittwoch, 04 Januar 2012.

Jeses Vierte Mal Fehlalarm

Brandmelder erhöhen die Sicherheit, machen der Feuerwehr aber auch viel vergebliche Arbeit


WEIL AM RHEIN. 231-mal musste die Freiwillige Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken, 61-mal löste eine Brandmeldeanlage den Alarm aus — und das ist häufig gleichbedeutend mit einem Fehlalarm. Und daran wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht viel ändern. Bereits am Montag lief — wie sich später zeigte — der erste Fehlalarm des neuen Jahres ein.

Meldeort war, wie schon am Tag vor Silvester, das Rhein-Center in Friedlingen. Während am Freitag aber immerhin noch ein Feuerwerkskörper die technische Anlage übertölpelte und den Alarm sowie die Räumung des Einkaufscenters zur Folge hatte, löste am Montag ein technischer Fehler am Meldegerät selbst das gleiche Procedere aus. Für die Betroffenen und die Feuerwehr ist das zwar lästig, letztlich betonen die Repräsentanten der Feuerwehr aber seit jeher, dass die Meldeanlagen eben mit Absicht in besonders gefährdeten Bereichen eingesetzt werden, um für den einen, schlimmen Fall gewappnet und rasch zur Stelle zu sein.

Und das war auch im vergangenen Jahr wenigstens zweimal der Fall, erinnert sich der hauptamtliche Feuerwehrmann Roland Schmidt: "Wenn wir da nicht rechtzeitig gekommen wären, hätte es erheblichen Schaden gegeben."

Für die Feuerwehr sind die Fehlalarme denn auch ein Teil ihrer präventiven Arbeit. Und hinzu kommt, dass die Kosten für diese Einsätze nicht an der Stadtkasse hängen bleiben, sondern von den Betreibern der Meldeanlagen übernommen werden müssen. Je nachdem, wie viele Feuerwehrleute im Einsatz sind und wie lange sie vor Ort bleiben müssen, bis die Lage geklärt ist, können schnell Rechnungen über 200 bis 500 Euro zusammenkommen, weiß Schmidt, der für die Protokollierung der Einsätze zuständig ist.

Vergangenes Jahr war das, wie gesagt, fast 60-mal der Fall. Die meisten Brandmelder-Alarme gab’s dabei übrigens im Dezember, als die Feuerwehr elfmal ausrücken musste. Die wenigsten waren es im Januar und Mai mit zwei Einsätzen.

Neue Logistikhalle als Übungsobjekt

on Samstag, 19 November 2011.

Neue Logistikhalle als Übungsobjekt

Haltinger Feuerwehr und DRK stellen ihre Schlagkraft unter Beweis / Auf Ernstfall gut vorbereitet
WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (BZ). Im Rahm,en einer groß angelegten Abschlussübung stellte die Feuerwehrabteilung Haltingen kürzlich einmal mehr ihre Schlagkraft unter Beweis. Neben den Kameraden der Abteilung Haltingen waren traditionell auch die Aktiven des DRK-Ortsvereins wieder mit von der Partie. Aufmerksame Beobachter des Übungsablaufs waren Ortsvorsteher Michael Gleßner sowie Harald Bernauer und Rainer Götzmann von der Rhenus AG, deren neues Speditionslager an der Hegenheimer Straße als Übungsobjekt diente. Die Feuerwehr konnte sich so mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen.

Das von Abteilungskommandant Reinhold Utke ausgearbeitete Szenario ging vom Brand eines Sattelaufliegers aus, der an einer Rampe stand. In diesem Falle würde nämlich die überall in der riesigen Halle installierte Sprinkleranlage keine Wirkung zeigen.

Im Auflieger verladenes Gefahrgut, so die weitere Annahme, war durch eine Staplerfehlbedienung ausgelaufen und in Brand geraten. Erschwerend kam hinzu, dass durch die Brandgase vier Lagermitarbeiter ohnmächtig geworden waren und von Atemschutztrupps gerettet werden mussten. Unter der Gesamtleitung des stellvertretenden Abteilungskommandanten Jürgen Engler rettete die Mannschaft des LF 16.12 zuerst die vermissten Lagerarbeiter, so dass, nachdem das weitere Auslaufen von Gefahrgut in die Kanalisation unterbunden war, mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte.

Die "Geretteten" wurden vom DRK versorgt. Die Löschgruppe des LF KatS sorgte umgehend für die Löschwasserversorgung, um danach ebenfalls mit Atemschutztrupps die Kameraden des LF 16.12 zu unterstützen. Alles, so das abschließende Resümee in geselliger Runde, habe reibungslos funktioniert.

In 30 Minuten alle gerettet

on Dienstag, 08 November 2011.

In 30 Minuten alle gerettet

In 30 Minuten alle gerettet

Knifflige Abschlussübung

WEIL AM RHEIN-ÖTLINGEN (BZ). "Feuer in einer Werkstatt in der Dorfstraße in Ötlingen. Fünf Personen werden in dem Anwesen vermutet!" — mit diesem Übungsszenario, ausgearbeitet von den beiden Abteilungskommandanten Uwe Sachs und Uli Weber, stellten die Feuerwehrabteilungen aus Ötlingen und Märkt bei der diesjährigen Abschlussübung ihr Können unter Beweis.

Um 19.39 Uhr wurden beide Abteilungen alarmiert und über den Brand in einer Scheune informiert. In der Scheune sei es im vorderen Bereich in der Werkstatt durch Flexarbeiten zu dem Feuer gekommen. Rasch versperrte der künstliche Rauch die Sicht. Die Ötlinger Wehr unter der Leitung des stellvertretenden Abteilungskommandant Michael Koger, erreichte das Objekt als Erster und fing sofort an, Trupps, ausgerüstet mit Atemschutz, in das verrauchte Gebäude zu schicken. Von den eingeschlossenen Personen waren Hilferufe zu hören. Inzwischen fuhren die Feuerwehrmänner aus Märkt auf die Rückseite der Scheune und begannen von dort aus ebenfalls mit der Rettung der eingeschlossenen Personen sowie mit der Bekämpfung des Feuers. Geleitet wurde die Märkter Wehr vom stellvertretenden Abteilungskommandant Karl Pradler. Nur acht Minuten nach Erreichen des Übungsobjektes wurde die erste verletzte Person gefunden und in Sicherheit gebracht.

Kurze Zeit später war das Feuer gelöscht. Nun galt es, alle vermissten Personen zu finden. Die befanden sich größtenteils im Obergeschoss, das nur über eine kleine Luke erreichbar ist — die Leiter fehlte und ohne rauchfreie Sicht war die Luke nicht zu erkennen. Nach einer halben Stunde waren alle gerettet.

Die Abschlussübung fand auch im Dorf Interesse. Zu den Gästen gehörten nicht nur Ortsvorsteherin Helene Brombacher und Stadtbrandmeister Klaus Gempp, auch Bürger und Freunde der Feuerwehr kamen zum Zuschauen. Zum Abschluss der Übung gab es von Gempp und Brombacher eine positive Rückmeldung, ebenfalls sprachen Sie Ihren Dank für die Einsatzbereitschaft aus.

Nicht das Tempo zählt im Ermnstfall

on Mittwoch, 12 Oktober 2011.

Nicht das Tempo zählt im Ernstfall

m Gegensatz zum Auto hat der Lastwagen Druckluftbremsen. Diese reagieren ein bisschen verzögert. "Habt ihr das im Griff?", fragt Michael Knaus, einer von drei Trainern der Verkehrsfachschule Markdorf, die Feuerwehrfahrer. "Nein", gibt einer freimütig zu. Zu selten fahren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mit den Einsatzfahrzeugen. Knaus erklärt den Fahrern, wie sie das Lenkrad halten sollen und dass der Fahrersitz so eingestellt sein muss, dass das Bein auch bei einer Vollbremsung nicht vollständig ausgestreckt ist.


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Dann geht’s los: Auf einer Straße im Maulburger Industriegebiet haben die Trainer links und rechts mehrere Lampen aufgestellt, die bei Bedarf ein rotes Haltesignal geben. Eine Anzeigetafel zeigt die Geschwindigkeit des Feuerwehrautos an. Im ersten Durchgang fahren sie 40 Stundenkilometer. Mehr oder weniger schaffen es alle, genau am roten Licht anzuhalten. Im zweiten Durchgang sollen es 50 Stundenkilometer sein. Jetzt wird es schon schwieriger. Manch einer kommt erst nach dem Licht zum Stehen. "Das wäre ein Auffahrunfall", kommentiert Michael Knaus. Andere Fahrer bremsen hart ab. "Ihr müsst daran denken, dass ihr beim Einsatz Leute hinten drin habt, die womöglich gerade ihre Einsatzkleidung anlegen. Die fliegen bei so einer Bremsung nach vorne", stellt Knaus fest.

Im dritten Durchgang sollen die Fahrer mit 60 Stundenkilometern an die Lichter heranfahren. Gleichzeitig treibt Knaus, der über Funk mit den Fahrern sprechen kann, sie an: "Auf los, gib Gas, schneller, mach schon!" Die Fahrer wissen nicht, welches der Lichter rot wird und wo sie halten müssen. Als eines auf Rot springt, bremsen sie hart ab. Ein Tanklöschfahrzeug gerät ins Schlingern. Der Fahrer lässt die Bremse los, um wieder in die Spur zu kommen. Dafür fährt er weit über das rote Licht hinaus. Auch von den anderen schaffen es nur wenige, rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Diese Erfahrung soll pädagogische Wirkung erzielen.

Im Einsatz stehen die Fahrer oft unter Stress, erklärt Knaus. Voll mit Adrenalin wollen sie möglichst schnell am Einsatzort sein, oft werden sie noch angetrieben. Deshalb fahren sie möglichst schnell, und das mit einem Fahrzeug, mit dem sie wenig Übung haben. "Dabei passieren oft Unfälle", meint der Trainer. Deshalb schärft er den Seminarteilnehmern ein, sich ganz aufs Fahren zu konzentrieren und alles andere auszublenden. "Ihr seid Busfahrer, die ihre Leute sicher von A nach B bringen müssen", sagt er. Und er schärft ihnen ein, dass hohe Geschwindigkeit Unsinn ist. "Fahrt zum Einsatz so wie ihr zum Vesperholen fahrt", sagt Knaus. Meist sind es relativ kurze Strecken bis zum Einsatzort. Eine höhere Geschwindigkeit bringt einen Zweitgewinn, der im Sekundenbereich liegt, aber ein viel größeres Sicherheitsrisiko.

Noch unsicherer wird die Sache auf glatter Fahrbahn. Auf einem Streckenstück haben die Trainer Folien ausgelegt, die mit Schmierseife besprüht werden. An einem bestimmten Punkt müssen die Fahrer eine Vollbremsung machen, schauen, wie das Fahrzeug reagiert. Kein großes Problem ist das bei Fahrzeugen mit Antiblockiersystem. Doch diejenigen, die das nicht haben, brechen aus, die Fahrer müssen die Bremse zwischendurch loslassen, um die Spur zu halten. Und je höher die Geschwindigkeit, desto gefährlicher wird die Rutschpartie. "Viele staunen, was zehn Stundenkilometer Unterschied ausmachen", stellt Trainer Thomas Dworak fest.

An weiteren Stationen geht es um die Reaktionszeit, um das Einschätzen der Fahrzeugmaße beim Rückwärtsfahren, Wenden oder Einparken, oder um das Fahren in engen, womöglich zugeparkten Straßen. Aufgestellte Warnhütchen müssen, umfahren werden. Der Beifahrer des Teams geht bei dieser Übung gleich nebenher, weil viele Hütchen fallen. "Vor allem hinten links werfen sie oft die Hütchen um. Im Ernstfall wäre das ein parkendes Auto, das sie rammen", stellt Thomas Dworak fest. Rund viereinhalb Stunden dauern die praktischen Übungen insgesamt, nochmal so lange der Theorieteil, in dem es etwa um die Vorrechte beim Fahren mit Sondersignal oder um Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung geht.

Alle paar Jahre veranstaltet der Kreisfeuerwehrverband ein solches Seminar mit der Verkehrsfachschule Markdorf, die das als Einzige in Baden-Württemberg anbietet. Einen Mangel an Fahrern haben die Feuerwehren im Landkreis Lörrach nicht, stellen der Verbandsvorsitzende Günter Lenke und der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Schmid fest. Und das, obwohl der benötigte Lastwagen-Führerschein 1500 bis 2000 Euro kostet. Will man auch mit Anhänger fahren, kostet er gut 2500 Euro.

In der Regel ist es im Landkreis so, dass die Gemeinden einen Teil des Führerscheins finanzieren, den Rest muss der jeweilige Feuerwehrmann selbst bezahlen. "Aber eine freiwillige Feuerwehr ist für die Gemeinde natürlich immer noch die billigste Lösung", betont Schmid. Doch meist fehlt es den Fahrern an Praxis. Deshalb fordert Michael Knaus die Feuerwehrleute auf: "Ihr müsst euren Kommandanten klar machen, dass ihr mehr fahren müsst. Ihr müsst diese Dinge üben, üben, üben!"

Übler Scherz mit Brom: Chemieunfall an Schule geklärtr

on Montag, 19 September 2011.

Übler Scherz mit Brom: Chemiunfall an Schule geklärt

Er klaut ein Fläschchen Brom, fuchtelt wild damit herum - und löst ein Unglück aus: Der üble Scherz eines Schülers ist Ursache für den Chemieunfall in Weil am Rhein mit 17 Verletzten.

Noch am Freitagabend hat die Kriminalpolizei einen 19-jährigen Oberstufenschüler ermittelt, der für den Bromunfall am Kant-Gymnasium verantwortlich ist. Durch die knapp ein Dutzend Zeugen, die sich im Unfall-Raum befanden, habe die Polizei klare Hinweise bekommen. Der 19-Jährige habe dann sofort gestanden, als man ihn mit dem Verdacht konfrontierte. Zugleich stellte sich heraus, dass ein weiterer Mitschüler beteiligt war.

 

Mit Papiertaschentüchern gegen das Gift

Nach den Angaben der Polizei hat der 19-Jährige das Fläschchen in einer Unterrichtspause aus dem Chemiesaal entwendet. Im Oberstufenraum habe er mit einem Mitschüler einen Scherz treiben wollen und ihm das geöffnete Fläschchen vors Gesicht gehalten. Der hatte den Arm des 19-Jährigen reflexartig weggeschlagen und so fiel das Fläschchen zu Boden, wo sich der Inhalt teilweise auf den Teppich entleerte. Während die anwesenden Schüler fluchtartig den Raum durch die Türe und ein Fenster verließen, versuchte der 19 Jahre alte Schüler, den verschütteten Inhalt des Fläschchens mit Papiertaschentüchern aufzuwischen.

Bromfläschchen landet im Gebüsch

Ein anderer 19-jähriger Mitschüler, so hat die Polizei am späten Montagnachmittag mitgeteilt, habe das Fläschchen derweil sofort wieder verschlossen und eingesteckt. Als er bemerkte, was für einen Einsatz an Hilfskräften der Gasalarm auslöste, habe er versucht, die Spuren zu vertuschen und das Fläschchen zu entsorgen und es deshalb außerhalb des Schulgeländes in ein unzugängliches Gebüsch geworfen. Erst gegen 18 Uhr offenbarte sich dieser Schüler dann gegenüber der Polizei und führte Schulleiter, Feuerwehr und Polizei zu dem Fläschchen. Ob er sich strafbar gemacht hat, wird noch geprüft.

Auch am Montag ermittelte die Kriminalpolizei weiter. Unter anderem geht es um die Frage, ob in der Pause des Chemieunterrichts die Aufsichts- oder Aufbewahrungspflicht verletzt wurde. Der 19-jährige Haupttäter muss mit einer Anzeige wegen mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung rechnen. Eventuell werden ihm auch die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt.

Wenn die Feuerwehr mit der Rettungsschere das Dach abnimmt

on Donnerstag, 28 Juli 2011.

Wenn die Feuerwehr mit der Rettungsschere das Dach abnimmt

ie Feier zum 100-jährigen Bestehen des Haltinger DRK bot eine spannende Einsatzübung und daneben viel kurzweilige Unterhaltung

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (rewe). Mit einem vielseitigen und rundum gelungenen Festprogramm feierte der DRK-Ortsverein Haltingen am Sonntag sein 100-jähriges Bestehen. Zahlreiche Besucher waren zum Sägischopf gekommen, wo ein bunter Unterhaltungsmix aus Musik, Information sowie Spiel und Spaß für die Jüngsten geboten war.

Sehr zufrieden mit der ausgesprochen guten Resonanz und dem Interesse der Bevölkerung am DRK zeigte sich Bereitschaftsleiter Stefan Ohm, dem die Organisation des Festes oblag. Alle Hände voll zu tun hatten die vielen fleißigen Helfer, die für eine reichhaltige Bewirtung der Gäste sorgten. Zum guten Gelingen des Festprogramms beigetragen hatten zudem weitere Mitwirkende aus benachbarten DRK-Ortsvereinen und Hilfsorganisationen sowie Vereine und Schule.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst durch Pfarrerin Renate Krüger und Pfarrer Stephan Sailer sowie der offiziellen Festeröffnung durch Ortsvorsteher Michael Gleßner als Schirmherr bestand für die Öffentlichkeit für mehrere Stunden die Gelegenheit, sich zu informieren und unterhalten zu lassen. Das Angebot umfasste musikalische Darbietungen des Harmonikaclubs Haltingen und des Musikvereins Binzen, mit den Kindern malten und bastelten die Mitglieder des Jugendrotkreuzes und des Stadtjugendrings, während die Hans-Thoma-Schule einen Malwettbewerb rund um das Thema DRK und ein Rätsel beisteuerte. Außerdem machte Clown Mimo Späße.

Obendrein gab’s eine DRK-Fahrzeugschau. An dieser Ausstellung beteiligten sich die DRK-Ortsvereine Lörrach, Wollbach, Schopfheim und Todtnau. Den Kontrast zur heutigen modernen Ausrüstung bot ein Zelt mit Hilfsmitteln und Ausrüstungsgegenständen aus früheren Tagen. Großes Interesse fanden auch Technik und Innenausstattung des Rettungshubschraubers der mit dem DRK kooperierenden Schweizer Rettungswacht, die für diesen Tag die Basis nach Haltingen verlegt hatte. Zu den informativen Programmpunkten gehörte als besonderer Höhepunkt schließlich auch eine Gemeinschaftsübung mit dem DRK-Ortsverein und dem Rettungsdienst Lörrach sowie der Haltinger Feuerwehrabteilung. Unter der Einsatzleitung von Stefan Ohm (DRK) und des stellvertretenden Abteilungskommandanten der Haltinger Wehr, Jürgen Engler, wurde den Gästen eine Menschenrettung aus einem Unfallauto gezeigt. Dazu musste die Feuerwehr zunächst in dem total demolierten Fahrzeug eine Öffnung schaffen, damit die Einsatzkräfte des DRK sich um den von Jugendrotkreuz-Mitglied Christian Liebig dargestellten "Verletzten" kümmern konnten.

In der Zwischenzeit entfernten die Feuerwehrleute mit Spreizer, Säge und Schere das Autodach, um den "Verletzten" aus dem Wrack zu befreien.

Alles in allem kann man feststellen, dass dem DRK-Ortsverein ein sowohl interessantes wie auch sehr schönes Jubiläumsfest gelungen ist

Volles Haus beim Rettichfest

on Freitag, 03 Juni 2011.

Volles Haus beim Rettichfest

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nn). Der Start am Vormittag war noch etwas verhalten, weil viele Vatertagswanderer und Frühschoppenbesucher dem Wetter offenbar noch nicht so recht trauten. Doch dann füllten sich Bänke und Tische beim Rettichfest am Tüllinger Weg stetig, und wer am frühen Nachmittag eintraf, um ein verspätetes Mittagessen einzunehmen, musste bereits nach einer Sitzgelegenheit Ausschau halten und Wartezeiten in Kauf nehmen. Also auch im 35. Jahr ist das Rettichfest der Feuerwehr ein Anziehungspunkt sondergleichen, der mit kleinen Verbesserungen, so Kommandant Utke, stets attraktiv gehalten wird.

Feuerwehr darf abkürzen

on Freitag, 13 Mai 2011.

Feuerwehr darf abkürzen

WEIL AM RHEIN (us). In einem Punkt konnte der Feuerwehr der Stadt Weil am Rhein die Sorge hinsichtlich der einrückenden Wehrmänner genommen werden. Damit die Wehrmänner aus Friedlingen auf dem Weg zur Feuerwache nicht im Stau vor dem Schlaufenkreisel stecken bleiben, wurde mit den Schweizer Behörden vereinbart, dass sie eine Abkürzung von Friedlingen über Schweizer Gebiet, hinterm Hafenbecken hindurch nehmen dürfen. Für den dort aufgestellten Poller bekommen die Wehrleute einen Schlüssel. Ellen Nonnenmacher, als Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes für die Feuerwehr zuständig, freut sich, dass man auf Schweizer Seite mit dem Ansinnen auf Verständnis gestoßen sei. Vor dem Bau der Tramschienen im kommenden Jahr rechnet man mit zunehmenden Verkehrsproblemen.

"Trockenheit - Vorsicht geboten"

on Dienstag, 10 Mai 2011.

"Trockenheit - Vorsicht geboten"

KURZ GEFRAGT mit Klaus Gempp, Stadtbrandmeister

WEIL AM RHEIN. Gleich drei Flächenbrände hat es am Wochenende im Einzugsgebiet des Weiler Polizeireviers gegeben. Wegen der anhaltenden Trockenheit rät Stadtbrandmeister Klaus Gempp den Bürgern zu erhöhter Vorsicht. Im Gespräch mit Hannes Lauber erläutert er, wo es besonders rasch brenzlig werden kann.

BZ: Herr Gempp, drei Flächenbrände am Wochenende, die Trockenheit wird offenbar langsam zur Gefahr.

Gempp: Ja, das muss man schon ernst nehmen. Der Wassermangel in der Natur ist inzwischen akut, da sind Flächenbrände immer mal möglich. Zum Glück haben wir bei uns aber sehr schwere Böden, die das Wasser gut speichern. Deshalb ist der Tüllinger auch noch weitgehend grün. Aber kleine Flächen können bei entsprechenden Bodenverhältnissen schon mal in Brand geraten.

BZ: Sollte man, wenn man einen Brand entdeckt, immer die Feuerwehr rufen?

Gempp: Ja, unbedingt. Selbst löschen zu wollen, bringt da wenig. Und darauf verlassen, dass das Feuer von selbst ausgeht, sollte man sich bei diesen Verhältnissen auch nicht.

BZ: Was kann man den dazu beitragen, solche Brände zu vermeiden?

Gempp: Nun, auf keinen Fall offene Feuer außerhalb eingerichteter Grillstellen anzünden. Aber auch die unachtsam aus dem Autofenster geworfene Zigarettenkippe ist gefährlich, wenn sie im trockenen Gras am Straßenrand oder gar auf dem Mittelstreifen der Autobahn landet. Weil dort viel Verkehr herrscht, ist auch immer Zugluft vorhanden, die das Feuer anfacht. Und grundsätzlich sollte man sein Auto jetzt auch nicht in hohem Gras abstellen. Weil die Katalysatoren sehr heiß werden, kann auf diese Weise leicht ein Brand entstehen, der dann auch einen beträchtlichen Schaden zur Folge hat.